Den Synodalen Weg "mitgehen" | 13.05.2020

Matthias-Kapelle im Hohen Dom ist zum Gebet für den „Synodalen Weg“ eingerichtet
Paderborn (pdp).

Wer den Hohen Dom durch das Paradiesportal betritt, sieht sie sofort: auffällige weiße Fußspuren auf den Bodenplatten der Paderborner Bischofskirche. Folgt man ihnen, gelangt man in die Matthias-Kapelle am südlichen Längsschiff. Die Kapelle ist seit Mitte März ganz im Zeichen des „Synodalen Wegs“ eingerichtet, dem Dialogprozess, zu dem die katholische Kirche in Deutschland im Dezember 2019 aufgebrochen ist. Viele Besucher sind den Spuren in die Kapelle seitdem schon gefolgt, haben dort selber „Spuren“ ihres Weges hinterlassen und für das Gelingen des Synodalen Weges gebetet.
„Es war uns wichtig, im Dom einen eigenen Ort für den Synodalen Weg einzurichten. So können Besucherinnen und Besucher gezielt aufmerksam werden für diesen bedeutenden Dialogprozess“, erläutert Dompropst Monsignore Joachim Göbel. „Die Fußspuren stehen als Wegweiser für alle, die sich auf den Synodalen Weg begeben. Durch das ‚Mitgehen‘ der Fußspur ist jeder aufgerufen, durch seinen eigenen Weg zum Synodalen Weg beizutragen“, so der Dompropst.

Lesen Sie hier die vollständige Meldung: Der Synodale Weg im Dom

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