Nistkästen für die heimischen Domvögel | 07.11.2018

Rund um den Paderborner Dom sind bald zwölf Nistkästen zu finden

Paderborn, 7. November 2018. Für alle Rotkehlchen, Kohlmeisen, Stare, Trauerschnäpper, Blaumeisen, Hausrotschwänzchen und Kleiber rund um den Paderborner Dom gibt es gute Neuigkeiten – in den nächsten Tagen werden zwölf Nistkästen aufgehängt, in denen sie im Frühjahr ihre Jungen großziehen können. Bereits im Juni dieses Jahres betonte Dompropst Monsignore Joachim Göbel bei einem Pressegespräch über die Tiere am Dom: „Als Kirche tragen wir den biblischen Auftrag an den Menschen, die Schöpfung zu bewahren und zu behüten, weiter.“ Diesen Auftrag setzt das Paderborner Metropolitankapitel nun abermals in die Tat um.

Im Küstergarten unmittelbar am Hohen Dom sowie in den Gärten des Hatzfeld-Hauses und des Konrad-Martin-Hauses am kleinen Domplatz werden die Nistkästen in den kommenden Tagen an geeigneten Stellen montiert. In den Gärten gibt es genügend kleinere und größere Bäume und Sträucher, ebenso wie Möglichkeiten für die Vögel, ausreichend Nistmaterial zu finden. „Wir wollen den verschiedenen Vogelarten, die rund um unseren Dom heimisch sind, bestmögliche Nistbedingungen schaffen. Dazu werden die Kästen in diversen Bäumen und unterschiedlichen Höhen aufgehängt, um den einzelnen Gattungen das Nisten so einfach wie möglich zu machen“, erklärt Domhausmeister Robert Lauströer. „Zudem haben wir uns für Nistkästen entschieden, die sich zwar optisch gleichen, doch unterschiedlich große Einfluglöcher besitzen.“ Die unterschiedlich großen Öffnungen dienen den Vogelarten, um den Nistkasten ihrer jeweiligen Größe entsprechend einfliegen zu können. „So wollen wir den kleineren und größeren Vögeln gleiche Bedingungen bieten und verhindern, dass größere Gattungen den kleineren die Nistmöglichkeit verwehren“, so Lauströer weiter.

Sobald die von dem IN VIA St. Lioba Berufsförderzentrum gefertigten Kästen ihren Weg in die Grünlandschaft des Domes gefunden haben, heißt es Daumen drücken, dass im kommenden Frühjahr zahlreiche weitere Jungvögel am Hohen Dom heimisch werden.

Robert Lauströer und Dompropst Göbel mit einem Nistkasten Dompropst Monsignore Joachim Göbel und Domhausmeister Robert Lauströer mit einem von zwölf Nistkästen, die den Vogelarten rund um den Dom als Niststätte dienen sollen. © pdp/Lena Reiher

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